2013-03-17-1022.jpgEcopulp Wipfelschutz

Der Ecopulp Wipfelschutz gewährt effektiven Schutz vor Hirschen und anderem Wild. Dieser schützt hervorragend Baumkeimlinge/Jungbäume aufgrund seines neuartigen, erprobt wirksamen Trico-Schutzmittels.

 

Die Platzierung am Wipfel ist einfach und kann das ganze Jahr über erfolgen, selbst in Frostperioden. Die Kosteneffizienz basiert auf den Eigenschaften dieses Produktes,  bei dem das Schutzmittel zu 100 % bei den Keimlingen verbleibt. Im Vergleich hierzu gehen bei ähnlichen Produkten, die aufgesprüht werden, rund 30 – 50 % verloren, und zwar aufgrund der geringen Oberfläche der Keimlinge sowie des Windeinflusses. Nach der Platzierung befindet sich das Schutzmittel auf der Unterseite des Wipfelschutzes, sodass weder UV-Strahlung und Regen noch neuwachsende Äste seine Wirkung mindern. Somit ist die Wirkungszeit dieses Schutzmittels im Vergleich zu aufsprühbaren Mitteln erheblich länger und gleichzeitig effektiver. Zusätzlich bietet dieser aus recyceltem Altpapier hergestellte Schild durch seine Form auch mechanischen Schutz.

Der Ecopulp Wipfelschutz besteht aus 100%igen Recycelfasern und ist innerhalb von ca. 5 Jahren zur Gänze biologisch abbaubar.

Der Gewinn eines Waldes ergibt sich nicht nur aus dem Stockpreis pro Baumstumpf. Zu den Gesamtaufwänden müssen auch verschiedene Risiken mit einbezogen werden, zu denen auch Wildschäden zählen. Im Anschluss an eine Jungholzaufzucht mit einem Gesamtkostenaufwand von ca.1500 Euro/Hektar entstehen die häufigsten Unkosten durch das Neueinpflanzen der Setzlinge, Instandhaltung und Ausbesserung, nötige Frühpflege, Abholzung, Düngung, Erwerb neuer Setzlinge sowie verschwendete Wachstumszeit.

Die typischste Anwendung des Wipfelschutzes erfolgt an 1-3 m Jungbäumen, an welchen bereits Wildabbiss festgestellt wurde. Bei Bedarf können auch kleinere Setzlinge mit dem Wipfelschutz versehen werden.  Allgemein rät es sich, nur Jungbäume zu schützen, die nach der ersten Durchforstung zum Wuchs vorgesehen sind.  Der Einsatz eignet sich auch für den Schutz von Birken-Setzlingen, vor allem im Sommer.

Schadensobjekte

Die schwerwiegendsten Wildschäden entstehen durch Elche, und zwar hauptsächlich bei Jungholz von Laubbäumen und Kiefern mit einer Höhe von 1-3 m, aber auch bei kleineren Setzlingen. Bei Hirschen/Elchen besonders beliebt unter den einheimischen Holzsorten sind Ebereschen, Weiden, Espe und Wacholder vor Birken und Kiefern. Die Silberbirke ist eine beliebtere Nahrung als die Moorbirke. Erle und Fichte werden selten gefressen. Aber das Wild liebt auch die meisten edlen Laubbäume sowie ausländischen Baumarten wie Lärchen.

Voranschreiten der Schäden

Typisch für Wildschäden sind, dass diese jedes Jahr wiederholt an denselben Junghölzern vorkommen. Im schlimmsten Fall machen die wiederholten Schäden das Jungholz unbrauchbar.

Auswirkungen auf den Baum

Hirsche/Elche brechen Äste und Wipfel sowie die Stämme von dünneren Bäumen ab. Folgen sind Wachstumsschäden und Qualitätsmängel. Fraß von Seitenzweigen und Blätterabriss können den Oberwuchs austrocknen. Durch Beschädigung der Rinde von großen Espen und jungen Nadelbäumen durch Abbiss entstehen langfristige Stammschäden. Schäden entstehen auch durch Reiben der Geweihe und Eintrampeln junger Setzlinge.

www.metla.fi/tiedotteet/2012/2012-08-15-hirvikarkote.htm

 

”Durchgeführte Tests zeigten, dass der sogenannte TRICO-Schutz in seiner Anwendung Verbissschäden an oberen Setzlingswuchs und -ästen verhinderte, aber auch an Seitenästen beachtlich verringerte. Zusätzlich zu dieser Schutzfunktion ist erwähnenswert, dass dieses Schutzmittel keinerlei Nebenwirkungen beispielsweise auf das Wachstum der Bäume hatte. Nach den im Sommer durchgeführten Tests entwickelten sich die mit dem Schutzmittel Trico behandelten Birken-Jungtriebe gänzlich normal und es konnten keinerlei Ungewöhnlichkeiten festgestellt werden. Aufgrund dieser Tests kann Trico als einsetzbares Mittel zum Schutz von Baumsetzlingen vor Wild, sowohl im Sommer als auch im Winter, angesehen werden."